| Jahr | Ereignis |
| 828 |
Einhard, der Geschichtsschreiber Karls des Großen, überführt die römischen Reliquien der Märtyrer Petrus und Marcellinus nach dem heutigen Seligenstadt.
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| 830 |
Seit diesem Jahre ist die Existenz einer klösterlichen Gemeinschaft in Seligenstadt bezeugt. Diese Mönche bringen den christlichen Glauben in unser Gebiet.
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| 9. Jahrhundert |
Im Verlaufe dieses Jahrhunderts wird von Seligenstadt aus die Pfarrei Wilmundsheim (heute Alzenau) samt der dazugehörigen Pfarrkirche (auf dem Kirchberg) gegründet. Zu dieser Pfarrei gehören von nun an für Jahrhunderte auch die Bewohner von Michelbach, Kälberau, Hemsbach und Wasserlos.
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| 1234 |
Erstmalige urkundliche Erwähnung von Michelbach.
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| 14. Jahrhundert |
Aus dieser Zeit sind die Kirchturmuntergeschosse mit einem Gewölbeansatz erhalten.
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| 1588 |
Die Erwähnung eines wöchentlichen (Werktag-)Gottesdienstes in Michelbach zählt als erster sicherer Nachweis für die Existenz einer Kapelle.
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| 1688 bis 1699 |
In mehreren Schriftstücken dieser Jahre wird von einem Kapellen(neu)bau berichtet. Nach einem Bericht des Alzenauer Pfarrers Franz Joseph Krick aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts war dieses Gotteshaus 19 Schuh breit und ohne den angebauten hölzernen (!) Chor 27 Schuh lang (etwa 6 mal 9 Meter).
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| 1701 |
Das Epitaph des Centgrafen Johann Adam Kihn wird errichtet (heute an der nördlichen Turmwand zur alten Kirche).
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| 1704 |
Guss der ältesten heute vorhandenen Glocke durch Johann und Andreas Schneidewind aus Frankfurt am Main (Es handelt sich um die heute als Sterbeglocke verwendete mit dem Ton ca. d'').
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| 1730 |
Die Gemeinde richtet wiederholt Gesuche an die Abtei Seligenstadt wegen eines eigenen Kaplans. Michelbach hat 73 "Hausgesäße", das sind nur zwei weniger als im Pfarrdorf Alzenau!
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